WEISSGLUT – Sandra Brown

 

Klappentext:

„Sie hatte sich geweigert seinen Anruf entgegen zu nehmen. Niemals wieder Kontakt zu ihrer Familie, niemals zurück nach Destiny, Louisiana!

Jetzt steht Sayre Hoyte am Grab ihres jüngeren Bruders und eins steht fest: Der Mörder kommt aus der eigenen Familie. Sayre sucht die Wahrheit, auch gegen den Willen von Beck Merchant, dem Anwalt ihres Vaters. Seine faszinierende Ausstrahlung zieht Sayre magisch an – doch Beck ist ein Mann mit sehr gefährlichen Plänen…“

Kommentar:

Ich bin gerade ein bisschen im Sandra- Brown- Modus. Ihre Art Storys zu erzählen zieht mich immer schon nach wenigen Seiten hinein in die geschaffene Welt.

Huff Hoyte hat Destiny voll im Griff. Ihm gehört die einzige Fabrik, er fühlt sich wie der Herrscher von Destiny. Und irgendwie ist er es auch.

In gewisser Weise lebt er den amerikanischen Traum. Vom nichts hin zum mit eigenen Händen geschaffenen Firmenimperium.

Dumm nur, dass an diesen Händen Blut klebt und Korruption an der Tagesordnung ist. Huff Hoyte ist kein sehr netter Mensch.

Und er macht dabei auch vor seinen eigenen Kindern nicht Halt.

Chris, der Älteste und protagonierteste. Der Kronprinz ist noch ein üblerer Typ als Huff selber.

Sayre, als Mädchen schon von Haus aus nicht sehr viel wert. Nach Huffs Ansicht taugt sie nur dazu gewinnbringend verheiratet zu werden und anständig Enkelkinder zu produzieren.

Danny, der Jüngste. Sayre am Nächsten. In den Augen seines Vaters und Bruders allerdings gilt er als Waschlappen.

Dennoch muss man zugestehen, dass trotz all dieser Grausamkeit zu erkennen ist, Huff liebt seine Kinder. Auf seine Art. Dannys Tod macht ihm zu schaffen. Genauso Sayre. Schuldgefühle führen sie dann doch „nach Hause“. Einmal da, will sie um jeden Preis die Umstände von Dannys Tod aufklären.

Der von Huff kontrollierte Sheriff deklariert ihn ziemlich schnell und fahrlässig als Selbstmord. Doch ein unbefleckter Deputy stellt fest, dass es Mord gewesen sein muss. Damit wird es plötzlich recht schwer noch irgendwas zu vertuschen.

Danny wurde ermordet.

Beck, der Anwalt und Vertraute, sucht Sayres Nähe. Die hasst ihn von Prinzip aus. Doch auch bei Beck ist nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint. Vor allem ist er nicht der, der er vorgibt zu sein…

Spannend. Sexy. In diesen Szenen auch ausgesprochen deutlich. Typisch Sandra Brown eben.

Sich in Sayers Gefühlswelt zu versetzen ist gar nicht schwer. Sogar die Anziehung zu Beck kann man mitfühlen.

Spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Überraschende Wendungen und Herzklopfen inklusive.

5 von 5 Sternen

♥♥♥♥♥

Kann gar nicht anders sein. 🙂

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